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Hoher Besuch aus Berlin

Bundestagsabgeordnete Mareike Lotte Wulf zu Gast in Eschershausen

2025-04-05_Besuch-aus-Berlin

Auf Einladung des Bürgermeisters der Stadt Eschershausen stattete die CDU-Abgeordnete Wulf der Raabestadt einen Besuch ab, um sich vom Stadtdirektor Andreas Fischer, Bürgermeister Bandke sowie weiteren Ratsmitgliedern in einige Probleme einweisen zu lassen.

Nach einem kurzen Überblick über Planungen und vorgesehene Straßenbaunahmen im gesamten Stadtbereich, kam Stadtdirektor Fischer auf den Kern des Besuchs.

Nach Fertigstellung der Nord-Ost-Umfahrung sowie auch der späteren Westumfahrung, die im Übrigen eine Maßnahme ist, werden die vorhandenen und nicht mehr genutzten Bundes- und Landesstraßen (ca. 9,4 km) an die Kommune und in diesem Fall an die Stadt Eschershausen zurückgegeben. Die Kosten für den Rückbau, Erhaltungsmaßnahmen, für die Grünpflege und dem Winterdienst würden den Stadthaushalt so stark belasten, dass dies die Stadt nicht finanzieren sowie nicht leisten kann. Dieses Problem betrifft nicht nur unsere Stadt, andere Kommunen haben ähnliche Sorgen. Da nach Auskunft der Straßenbaubehörde in Hameln nicht mit einer Änderung dieser Festlegung zu rechnen ist, muss diese Frage in die Politik nach Berlin getragen werden, um hier nach einer Lösung zu suchen und hoffentlich auch zu finden.

Frau Wulf hat diese Frage-/Problemstellung aufgenommen und wird sie mit nach Berlin nehmen und in ihrer Fraktion vorbringen. Vielleicht bestehen Möglichkeiten aus dem riesengroßen Sanierungstopf für Infrastrukturmaßnahmen (Brücken und Straßen) dieses Feld mit einzubeziehen. Auch auf andere Probleme, wie z.B. den Abbau einer überbordenden Bürokratie, die die Handlungsfähigkeit auch der Kommunen behindert, nimmt sie mit.

Als kleines Dankeschön und zur Erinnerung an ihren Besuch in der Raabestadt überreichte ihr Bürgermeister Bandke das neueste Eschershausen-Buch der 70er Jahre. Frau Wulf bedankte sich für das Geschenk sowie über die nette und freundliche Aufnahme und Atmosphäre während der Gespräche. Nach knapp 2 Stunden endete der Besuch mit einem Erinnerungsfoto.

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